Unterschied zwischen einer Motte und einem Schmetterling

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Die Unterschiede zwischen Motten und Schmetterlingen

Die meisten Mottenarten sind nachtaktiv (was bedeutet, dass sie nachts aktiv sind), aber es gibt crepuscular (in der Dämmerung aktiv) und tagaktive (tagsüber aktiv) Arten. Motten können auf verschiedene Weise von Schmetterlingen unterschieden werden. Schmetterlinge sind eine natürliche monophyletische Gruppe, häufig in der Unterordnung „Rhopalocera“, zu der „Papilionoidea“ (echte Schmetterlinge), „Hesperiidae“ (Skipper) und „Hedylidae“ (Schmetterlingsmotten) gehören. Motten gehören zur Unterordnung „Heterocera“.

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Hier sind einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen Motten und Schmetterlingen:

Mottenantennen und Schmetterlingsantennen

Der offensichtlichste Unterschied sind die Antennen. Die meisten Schmetterlinge haben dünne, schlanke, filamentöse Antennen, die am Ende keulenförmig sind. Motten haben oft kammartige oder gefiederte Antennen oder filamentös und ungeklopft. Diese Unterscheidung ist die Grundlage für die frühesten taxonomischen Unterteilungen in der Familie der Schmetterlinge - die Rhopalocera („Keulenhorn“, die Schmetterlinge) und die Heterocera („abwechslungsreiches Horn“, die Motten).Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel und einige Motten (die Familie Castniidae) haben Keulenantennen. Einige Schmetterlinge, wie Pseudopontia paradoxa aus den Wäldern Zentralafrikas, haben keine Keulenenden. Die Hesperiiden haben oft einen Winkel zur Spitze der Antennen. Keines der taxonomischen Schemata ist perfekt und Taxonomen streiten sich häufig darüber, wie die offensichtlichen Unterschiede zwischen Schmetterlingen und Motten definiert werden können.



Mottenflügel und Schmetterlingsflügel

Viele Motten haben ein Frenulum, ein Filament, das sich aus dem Hinterflügel ergibt und mit Widerhaken am Vorderflügel verbunden ist. Das Frenulum kann nur beobachtet werden, wenn sich eine Probe in Ihrer Hand befindet. Einige Motten haben einen Lappen am Vorderflügel, der als 'Jugum' bezeichnet wird und bei der Kopplung mit dem Hinterflügel hilft. Schmetterlingen fehlen jedoch diese Strukturen.

Die meisten Schmetterlinge haben bunte Flügel. Nächtliche Motten hingegen sind normalerweise einfach braun, grau, weiß oder schwarz und weisen häufig dunkle Zickzack- oder Wirbelmuster auf, die helfen, sie zu tarnen, wenn sie tagsüber ruhen. Viele Tagflieger sind jedoch hell gefärbt, insbesondere wenn sie giftig sind. Einige Schmetterlinge sind ebenfalls einfarbig, wie der Kohlweißling.

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Mottenpuppen und Schmetterlingspuppen

Einige Mottenraupen spinnen einen Kokon aus Seide. Die Raupen verwandeln sich in das Puppenstadium innerhalb der Kokons. Die meisten Schmetterlinge hingegen bilden eine exponierte Puppe, die auch als 'Puppe' bezeichnet wird und an Zweigen und Baumrinde hängt.

Es gibt jedoch viele Ausnahmen, abhängig von der Motten- oder Schmetterlingsart. Zum Beispiel bilden die Hawk-Motten eine freiliegende Puppe, die sich jedoch unter der Erde befindet. Zigeunermotten bilden manchmal Puppen im Schmetterlingsstil, die an Zweigen oder Baumrinde hängen, obwohl sie normalerweise aus Seidenfäden und einigen Blättern dünne Kokons bilden, die die Puppe teilweise freilegen. Einige Skipper-Schmetterlingslarven stellen auch Kokons her, in denen sie verpuppen, wodurch eine kleine Menge der Puppen freigelegt wird. Die Parnassius-Schmetterlingslarven bilden einen fadenscheinigen Kokon für die Verpuppung und verpuppen sich in der Nähe der Bodenoberfläche zwischen Trümmern.

Mottenkörperstruktur und Schmetterlingskörperstruktur

Motten neigen dazu, kräftige und haarige oder pelzig aussehende Körper zu haben, während Schmetterlinge einen schlanken und glatteren Bauch haben. Motten haben größere Schuppen an ihren Flügeln, wodurch sie dichter und flauschiger aussehen. Schmetterlinge hingegen besitzen feine Schuppen. Dieser Unterschied ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass Motten in den kühleren Nächten Wärme speichern müssen, während Schmetterlinge Sonnenstrahlung absorbieren können.

Mottenaktivität und Schmetterlingsaktivität

Die meisten Motten sind nachtaktiv (tagsüber schlafen und nachts aktiv) oder crepuscular (hauptsächlich in der Dämmerung aktiv), während die meisten Schmetterlinge tagaktiv sind (tagsüber aktiv und nachts ruhen). Es gibt jedoch Ausnahmen, einschließlich der täglichen Zigeunermotte und der spektakulären „Uraniidae“ oder „Sonnenuntergangsmotten“.

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Mottenruhe und Schmetterlingsruhe



Motten ruhen normalerweise mit ausgebreiteten Flügeln. Schmetterlinge falten häufig ihre Flügel über dem Rücken, wenn sie sich niederlassen, obwohl sie sich gelegentlich mit für kurze Zeit ausgebreiteten Flügeln „aalen“. Einige Schmetterlinge, wie die Skipper, können jedoch ihre Flügel entweder flach oder gefaltet oder sogar dazwischen halten (die sogenannte 'Düsenflugzeug' -Position), wenn sie sich niederlassen.Die meisten Motten falten gelegentlich auch ihre Flügel über dem Rücken, wenn sie sich an einer bestimmten Stelle befinden (z. B. wenn kein Platz vorhanden ist, um ihre Flügel vollständig auszubreiten). Eine manchmal verwirrende Familie können die „Geometridae“ (wie die Wintermotte) sein, da die Erwachsenen oft mit vertikal gefalteten Flügeln ruhen. Diese Motten haben dünne Körper und große Flügel wie viele Schmetterlinge, können aber leicht durch strukturelle Unterschiede in ihren Antennen unterschieden werden.

Im Allgemeinen sind dies die wichtigsten visuellen Unterschiede zwischen Schmetterlingen und Motten, aber Sie erinnern sich am meisten daran, dass es sich um allgemeine Regeln handelt, die nicht für alle Motten und Schmetterlinge gelten. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden sind tatsächlich weitaus größer.